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Entsorgung Verpackungen

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Verpackungen wie und wo entsorgen

Einweggeschirr ist nicht zuletzt durch die Corona-Krise ein unverzichtbares Hilfsmittel für den Transport von Speisen im To-Go-Service und das schnelle fertige Essen vom Lieferservice. Mehr Verpackungen stehen für mehr Verpackungsmüll. Das Thema Take Away Verpackung gewinnt dabei dieses Jahr an Brisanz, weil Mitte 2021 das EU-weit geltende Verbot von Einweggeschirr aus Plastik in Kraft tritt. Die Verpackungsindustrie hat sich schon mit einer Reihe von nachhaltigeren Materialien auf die Gesetzesvorgaben vorbereitet. Diese sind teilweise auch schon bei Restaurants und Lieferdiensten in Benutzung. Was sollten Verbraucher zum Thema Take Away Verpackungen und Entsorgung wissen? Sind alle diese Verpackungen automatisch kompostierbar? In welche Tonne kommt welche Verpackung? In diesem Beitrag erfahren Sie mehr.

Wenn Du gezielt Antworten rund um das Thema Entsorgung von Take Away und To Go Verpackungen suchst, dann schau gern in unseren vorherigen Beitrag Take Away Verpackungen richtig entsorgen. Dieser liefert diesbezüglich viele Antworten und es ist alles Wissenswertes aufgelistet.

Welche Take Away Verpackungen gibt es als Alternative zu Plastik?

Auch bei nachhaltigen Formen von Take Away Verpackungen handelt es sich grundsätzlich um Einweggeschirr. Diese Art von Verpackung dient normalerweise dem einmaligen Transport von Speisen und Getränken. Dazu müssen die Verpackungen gewisse Eigenschaften mitbringen. Sie müssen beispielsweise Flüssigkeiten und Speisen dicht bewahren sowie transportiert werden können, ohne dass der Inhalt leicht aus dem Behälter schwappt. Aus diesen Gründen ist es einleuchtend, dass normale Pappe als Stoff für Take Away Verpackungen nicht immer infrage kommt. Wenn Karton und Pappe hier zum Einsatz kommen, handelt es sich häufig um Frischfaser-Karton mit Bio-Beschichtungen. Diese meist bräunlichen Verpackungen, deren Oberfläche sich anders als normale Pappe sehr geschmeidig anfühlt, sind bereits im Einsatz. Ebenso gibt es Menüboxen aus Zuckerrohr und seltener im Take Away Bereich Einweggeschirr aus Holz oder Stärke (Bio-Kunststoff).

Entsorgung über Restmüll, Gelbe Tonne/ Sack und Papiertonne

Darf nachhaltiges Einweggeschirr etwa aus Zuckerrohr oder Bio-Plastik zum Kompostieren in die Bio Tonne? Gehören Take Away Verpackungen aus Pappe in die Papiertonne? Interessante Fragen, die sich der eine oder andere Verbraucher mit der zunehmenden Verbreitung dieser Verpackungslösungen stellen wird. Schließlich wollen wir bei der Mülltrennung alles richtig machen. Hier haben wir regelmäßig die Wahl zwischen der Restmülltonne, der Bio Tonne, der Papiertonne und der Gelben Tonne (in fortgeschrittenen Gemeinden der Wertstofftonne). Beim Stichwort Verpackung denken Verbraucher zunächst an die Gelbe Tonne. Dort wurden bisher Verpackungen aus Plastik entsorgt. Bei Verpackungen aus Pappe wie beispielsweise beim klassischen Pizzakarton war die Entsorgungsfrage schon bisher uneinheitlich. Beispielsweise prädestinieren Verschmutzungen über Essensreste den Pizzakarton für die Restmülltonne. In manchen Gemeinden schreiben die Entsorger insgesamt die Entsorgung von Pizza-Kartons im Restmüll vor. Das Duale System in Deutschland zur Entsorgung ist nicht unbedingt ideal, um die Ansprüche an die Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit bei der Entsorgung zu unterstützen. Lokale Vorgaben hängen auch von den jeweiligen Anlagen beim jeweiligen Versorger bis hinunter zur Gemeindeebene ab. Es wird beispielsweise nicht alles recycelt, was in die Gelbe Tonne kommt. Einiges wird auch der thermischen Verwertung durch Verbrennung zugeführt. Ziemlich verwirrend, wenn wir mit unseren Take Away Verpackungen vor den Mülltonnen stehen.

Kompostierbar oder nicht - dafür steht DIN EN 13432 "Keimling"

Der Nachhaltigkeitsfaktor droht bei modernen Take Away Verpackungen unterzugehen, wenn die Verpackungen en masse in der falschen Tonne entsorgt werden. Die Kompostierungsnorm DIN-EN 13432 kann weiterhelfen. Allerdings ist auch sie von Laien nicht einfach nachzuvollziehen. Zunächst betrifft die Norm die biologische Abbaubarkeit von Verpackungen. Bioabbaubares Verpackungsmaterial ist ein Material, das sich unter bestimmten Bedingungen wie Temperatur, Feuchtigkeit und Luft in einem gewissen Zeitraum vollständig, beziehungsweise zu mehr als 90 % biologisch abbaut. Dabei bilden sich Wasser, CO2 und Biomasse. Die Anwesenheit bestimmter Mikroorganismen wird dabei ebenfalls angenommen. Zunächst scheint das allgemein einen Prozess zu beschreiben, den man vom heimischen Komposthaufen auch kennt. Einweggeschirr, das die Voraussetzungen der DIN-EN-Norm erfüllt, erhält das Logo kompostierbar nach EN 13432 "Keimling".

Die Problematik industrieller Kompostanlagen in der Praxis

Bei der Bewertung der Materialien ist es allerdings mit dem Argument der biologischen Abbaubarkeit allein nicht getan. Die Experten machen noch einen Unterschied zwischen der biologischen Abbaubarkeit und der Kompostierbarkeit. Ein Material, das kompostierbar nach EN 13432 ist, darf nur in Substanzen zerfallen, die keine oder nur sehr geringe Mengen an schädlichen Reststoffen bilden. Das ist heute noch beispielsweise bei Bio-Kunststoffen nicht immer der Fall, weil diese Stoffe nicht durchweg zu 100 % aus Bio-Kunststoff bestehen. Unter Umständen verbleiben hier beim biologischen Abbau noch kleinere Anteile von schädlichen Reststoffen. Wie sieht es aber bei den Menüboxen aus Zuckerrohr aus ? Zuckerrohr ist ein pflanzliches Ausgangsmaterial und könnte deshalb immer in die Bio Tonne oder nicht?

Auch, wenn Zuckerrohr, Holz, bestimmtes Bio-Plastik aus Stärke rein natürliche Ausgangsstoffe sind und die DIN-EN-13432 erfüllen, dürfen sie nicht überall in die Bio Tonne. Für den Verbraucher ist es unverständlich, aber in vielen Fällen arbeiten industrielle Kompostieranlagen zu schnell, um den vollständigen Abbau von Materialien wie Zuckerrohr zu gewährleisten. Das Logo kompostierbar nach EN 13432 "Keimling" zielt auf 12 Wochen mit einem Abbau von 90 % ab. Der Kompostiervorgang dauert zuweilen einfach nicht lange genug, um die Take Away Verpackungen aus den alternativen Materialien vollständig abzubauen. Hier kommt es auf die vorhandenen Anlagen beim Versorger an. Verbraucher können deshalb nicht immer davon ausgehen, dass die Bio Tonne passend für zertifizierte Verpackungen aus organischem Material ist. Im Zweifelsfall ist eine Erkundigung beim örtlichen Versorger empfehlenswert.

Frischfaser-Karton mit Bio-Beschichtung - wo entsorgen?

Karton/Pappe mit Bio-Beschichtung ist in der Regel zur Entsorgung in der Bio Tonne vorgesehen. Das gilt jedenfalls dann, wenn das Material entsprechend zertifiziert ist. Als Verbundmaterialien gehören diese Take Away Verpackungen nicht in die Papier Tonne und auch nicht in den Restmüll. Die Problematik der Essensreste stellt sich in der Bio Tonne nicht.

Fazit: Entsorgung teilweise inkonsequent, Umweltvorteile und Nachhaltigkeit nicht vollständig realisiert

Die Entsorgung von Take Away Verpackungen aus Zuckerrohr, beschichteten Pappen oder aus Bio-Plastik ist in Deutschland noch nicht einheitlich geregelt. Zwar bietet beispielsweise das Logo kompostierbar nach EN 13432 "Keimling" einen Anhaltspunkt für die Entsorgung in der Bio Tonne. Jedoch wird dieser Entsorgungsweg noch nicht konsequent von allen Versorgern durchgehalten. Ob und im welchen Umfang alternative Materialien im Vergleich mit Take Away Verpackungen aus Plastik und im Vergleich untereinander als umweltfreundlicher einzustufen sind, hängt im Übrigen nicht nur von der Frage der Entsorgung ab. Hier muss der gesamte Produktionsvorgang bei dem Einweggeschirr auf dem Prüfstand. Im Einzelfall muss man deshalb bei Menüboxen aus Zuckerrohr zum Beispiel auch darauf schauen, welche weiteren Rohstoffe für den Anbau des Ausgangsmaterials Zuckerrohr wie etwa synthetische Dünger zum Einsatz kommen. In einem vorsichtigen Zwischenfazit dürfte zurzeit der Frischfaser-Karton mit Bio-Beschichtung in punkto Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit die Nase vorn haben, wenn für die Gewinnung des Ausgangsmaterials auch zertifizierte Waldbestände genutzt werden.

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