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Nachhaltige Verpackungen: Übersicht der umweltfreundlichen To-Go-Verpackungen für Take-Away-Betriebe

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Speisen und Getränke to go sind beliebt wie nie. Doch in Anbetracht zunehmender Umweltverschmutzung und der Bedrohung durch den Klimawandel bleibt uns nichts anderes übrig, als die bisher verwendeten Verpackungen aus Plastik durch verträglichere Alternativen zu ersetzen. Die Idee: Nachhaltige Verpackungen werden ressourcenschonend aus regenerativen oder recycelbaren Rohstoffen hergestellt. Nach dem Gebrauch zersetzen sie sich schnell und umweltfreundlich oder werden wiederaufbereitet.

Zahlreiche Take-Away-Betriebe setzen bereits auf Bio-Verpackungen, etwa aus Holz, Papier oder Karton. Bei den Kunden und Kundinnen kommt das gut an. Laut Studien (https://www.welt.de/wirtschaft/article224952251/Verpackungen-Deutsche-wuenschen-sich-trotz-Corona-mehr-Nachhaltigkeit.html) wünscht sich die Mehrheit die neuen Produkte. Es wird sogar gezielt danach gefragt. Manche Kunden entscheiden sich sogar gezielt für umweltfreundliche Abhol- und Lieferdienste.

Neue Bestimmungen der EU erhöhen den Druck

Die Umstellung soll außerdem durch das neue EU-weite Verbot von Einwegplastik ab dem 3. Juli 2021 mehr Aufwind bekommen. Die neuen Regeln gehen darauf zurück, dass an europäischen Stränden immer mehr kleine und große Plastikteile zu finden sind. Plastikgeschirr, das in die Umwelt gelangt, wird durch Umwelteinflüsse in kleine Partikel zerlegt. Das Plastik selbst benötigt aber mehrere Jahrhunderte, bis es vollständig zersetzt ist. Bis dahin kann es den Ökosystemen erheblich schaden. Vom Verbot sind zurzeit folgende Produkte betroffen:

  • Trinkhalme (Plastik)
  • Rühr- und Wattestäbchen (Plastik)
  • Luftballonstäbe (Plastik)
  • Einweg-Geschirr und -besteck (Plastik)
  • To-go-Becher (Styropor)
  • Einweg-Behälter (Styropor)

 

Viele oft verwendete Verpackungsmaterialien dürfen damit nicht mehr in der EU produziert oder in den Handel gebracht werden. Eine Ausnahme gilt nur für bereits produzierte Produkte, die vorerst für eine noch nicht festgelegte Übergangszeit aufgebraucht werden dürfen.

Was gute To Go Verpackungen ausmacht

Doch welche Materialien sollen es stattdessen sein? Ein Take-Away-Betrieb muss bei der Antwort auf diese Frage verschiedene Interessen berücksichtigen. Die Verpackung muss stabil und sicher sein, damit die Speisen und Getränke nicht einfach auslaufen und sich niemand sofort die Finger verbrennt. Sie muss außerdem leicht und günstig sein, damit sich das Unternehmen finanziell weiterhin rentiert. Kunden wünschen sich nachhaltige Verpackungen mit guter Umweltbilanz, um sie mit gutem Gewissen nutzen zu können. Ihnen ist aber auch wichtig, dass sie ästhetisch aussieht, geruchlos ist und keine problematischen Stoffe abgibt.

Die Politik hat übergeordnete Interessen. Sie muss sicherstellen, dass die Erde lebenswert bleibt und die Systeme wie das Abfall- oder das Recyclingsystem weiterhin funktionieren. Das führt wie in diesem Fall zu Problemen mit einem weiteren großen politischen Interesse: der Wirtschaftlichkeit von Unternehmen wie der italienischen Pizzaria, der deutschen Bäckerei oder dem japanischen Sushi-Restaurant. Das Lösen des Gordischen Knotens ist für alle Beteiligten eine komplizierte Angelegenheit, denn klar ist, dass selbst die alternativen Verpackungsmaterialien selten ganz unproblematisch sind.

Nachhaltige Verpackungen im Überblick

Lernen Sie in den nächsten Absätzen die wichtigsten Alternativen zu Artikeln aus Einwegplastik kennen.

Holz, Papier und Karton

Holz ist ein erstaunliches Material. Es wächst fast überall auf der Welt in Hülle und Fülle. Wird ein Baum gefällt, ist Platz für einen neuen. Daher gilt Holz zusammen mit Papier und Karton als nachwachsender Rohstoff. Die Produkte sind, sofern sie nicht mit Kunststoff beschichtet werden, vollständig kompostierbar. Das Zersetzen ist auf dem heimischen Komposthaufen möglich und erfordert nicht viel Zeit. Altpapier kann auch dem Recycling zugeführt werden.

Holz wird häufig als CO2-neutraler Rohstoff bezeichnet. Das ist faktisch gesehen nicht ganz korrekt, denn selbstverständlich fällt beim Fällen, Transportieren und Verarbeiten bisher noch ein gewisser Ausstoß von Kohlenstoffdioxid an, der sich in der Atmosphäre anreichert. Dennoch liegen die Emissionen weit unter denen von Erdölprodukten, zu denen Plastik und Styropor zählen. In Zukunft sinkt der CO2-Ausstoß durch die zunehmende Verbreitung von erneuerbaren Energien vermutlich weiter, sodass die CO2-Neutralität tatsächlich greifbar ist.

Ein erhebliches Problem bei Holz als Rohstoff liegt darin, dass nicht alle Hölzer verantwortungsvoll abgebaut werden. Wertvolle Regen- und Urwälder sind zum Beispiel als Ökosysteme geschützt. Holz aus diesen Quellen kann nicht als nachhaltig bezeichnet werden. Dennoch gelangt es immer wieder in den Wirtschaftskreislauf. Wer Wert auf eine sichere Herkunft legt, sollte darauf achten, dass die Holz-, Papier- und Kartonverpackungen Zertifizierungen wie PEFC(TM) oder FSC(R) aufweisen. Am besten stammt der Rohstoff zudem aus der Region oder dem eigenen Land. Kurze Transportwege machen die Verpackung noch umweltfreundlicher.

Zusammen mit dem neuen EU-weiten Verbot von diversen Einwegartikeln aus Plastik gibt es nun auch eine Einwegkunststoff-Kennzeichnungsverordnung. Ist eine Einwegverpackung aus Papier mit einer Kunststoffbeschichtung versehen, muss sich darauf eine Kennzeichnung befinden.

Vorteile von Einweggeschirr aus Holz / Papier auf einen Blick

  • umweltfreundlich
  • nachwachsend
  • biologisch abbaubar
  • recyclebar
  • gute CO2-Bilanz
  • günstig
  • hohe Verfügbarkeit
  • große Produktvielfalt
  • angenehme Optik

Nachteile von Einweggeschirr aus Holz / Papier auf einen Blick

  • sicherer Ursprung nur mit Zertifizierung
  • mit Beschichtung selten vollständig recyclebar
  • unbeschichtet nur für "trockene" und fettarme Speisen geeignet

 

Unser Einweggeschirr aus Pappe

Bio Einweggeschirr aus Kunststoff: PLA, CPLA & Maisstärke

Bio-Kunststoffe oder Bio-basierte Kunststoffe sind kein gewöhnliches Plastik. Sie sind nicht erdölbasiert, sondern werden aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Sie haben damit im Gegensatz zu konventionellen Verpackungen erhebliche Vorteile. Fossile Ressourcen bleiben zum Beispiel weitgehend unangetastet. Darüber hinaus fällt bei der Produktion bis zu 60 Prozent weniger CO2 an.

Auch beim Zerfall entstehen keine problematischen Abbauprodukte oder Rückstände. Bio-Kunststoff in Form von PLA, CPLA und Maisstärke zerfällt beim Kompostieren unter industriellen Bedingungen einfach zu Wasser und Kohlenstoffdioxid. Bei der CO2-Abgabe verhält es sich wie bei Holz. Es entsteht kein neues CO2, sondern es wird nur die Menge ausgestoßen, die die ursprünglichen Pflanzen aufgenommen haben.

Achtung: Bio-Kunststoff gehört dennoch nicht auf den hauseigenen Komposthaufen, denn der Zerfall erfordert spezielle klimatische Bedingungen, die in Deutschland nicht vorherrschen. Leider gibt es außerdem noch keine Kompostierungsanlagen, die auf Biokunststoffe eingestellt sind. Sie müssen also im Restmüll entsorgt werden, auf den Mülldeponien werden sie verbrannt. Gelangt eine Verpackung aus Bio-Kunststoff in die Natur, zersetzt sie sich ähnlich schlecht wie normales Plastik.

PLA (Polylactid) und CPLA (crystalized PLA) sind beinahe dieselben Materialien. Sie werden aus Rüben oder Mais erzeugt. Der Unterschied liegt darin, dass das CPLA zusätzlich 20 bis 30 Prozent Talkpulver enthält. Dieser Zusatz macht CPLA hitzebeständig bis zu 85 °C. PLA eignet sich hingegen nur für kalte Speisen und Getränke.

Eigenschaften

PLA: sehr transparent, fest, nicht hitzebeständig CPLA: nicht transparent, fest, hitzebeständig Maisstärke: lässt sich zu Verpackungschips aufschäumen

Vorteile von PLA auf einen Blick

  • gute CO2-Bilanz
  • aus nachwachsenden Rohstoffen (frei von Erdöl)
  • unter bestimmten Bedingungen vollständig biologisch abbaubar
  • je nach Material große Produktvielfalt (Folien, Tüten, Becher, Besteck, Formen, ...)
  • wirkt in Optik und Haptik fast wie gewöhnliches Plastik

Nachteile von PLA auf einen Blick

  • gute Kenntnis der jeweiligen Bio-Kunststoffe und ihrer Eigenschaften erforderlich
  • nicht jeder Bio-Kunststoff ist für jeden Zweck geeignet (z. B. ist PLA nicht hitzebeständig)
  • muss nach Gebrauch dem Restmüll zugeführt werden
  • Kunden erkennen nicht immer, dass es sich um Bio-Kunststoff handelt
  • Rohstoffe sind nicht immer nachhaltig
Unser Einweggeschirr aus Bioplastik

Bagasse / Zuckerrohr

Auch aus Bagasse lassen sich Bio-Verpackungen herstellen. Bei Bagasse handelt es sich eigentlich um Agrarreste, die aus Zuckerrohr stammen, dem Grundstoff für Zucker. Die beim Auspressen übrig gebliebenen Pflanzenfasern lassen sich zu Bagasse weiterverarbeiten. Um das Material zu gewinnen, wird aus den Fasern zunächst ein Brei gemacht, der anschließend zu einer Art Pappe geformt und getrocknet wird.

Aus Bagasse lassen sich aus verschiedenen Gründen nachhaltige Verpackungen machen. Für die Produktion ist es zum Beispiel nicht erforderlich, spezielle Rohstoffe anzubauen. Diese fallen in der Landwirtschaft sowieso an, denn Zucker ist ein Grundnahrungsmittel. Das spart Ressourcen und macht den Anbau von Zuckerrohr wirtschaftlicher und nachhaltiger. Die Herstellung von Bagasse-Verpackungen ist außerdem nicht aufwändig.

Nach dem Gebrauch kann man Bagasse innerhalb von acht Wochen auf dem Kompost verrotten lassen, sofern sie sauber ist. Eventuelle Essensreste an den Verpackungen können Ratten anziehen, daher ist eine Reinigung vor der Entsorgung im Garten zu empfehlen. Bagasse ist stabil. Wasser und Fett wirken sich nicht nachteilig aus. Auch warme Speisen lassen sich in Bagasse verpacken, denn es trotzt Temperaturen bis zu 100 °C.

Vorteile von Bagasse auf einen Blick

  • nachhaltiges Material
  • schont Ressourcen
  • kompostierbar im eigenen Garten
  • stabil, wasserresistent & fettdicht
  • temperaturbeständig bis 100 °C
  • für die Mikrowelle geeignet

Nachteile von Bagasse auf einen Blick

  • lange Transportwege (Zuckerrohr wird vor allem in Brasilien & Indien angebaut)
Unser Einweggeschirr aus Zuckerrohr / Bagasse

 

Bambus

Die Bambuspflanze ist dafür bekannt, dass sie extrem schnell wächst. Dabei erfordert die Wachstumsphase kaum Wasser und in der Regel keine Pestizide. Das macht das Material so wertvoll. Da Bambus dem Rohstoff Holz sehr stark ähnelt, ist es nicht verwunderlich, dass es heute selbst vielseitig verwendet wird.

Eine typische Nutzungsmöglichkeit mit hoher Umweltfreundlichkeit für Bambus ist die nachhaltige Verpackung. Bambus ist sehr stabil, weist Feuchtigkeit zuverlässig ab und ist damit für Take-away-Betriebe vor allem für Schalen, Boxen, Spieße, Becher und Besteck interessant.

Vorteile von Bambus auf einen Blick

  • nachhaltiges Material
  • sehr schnell wachsend
  • schont Wasserressourcen
  • braucht kaum Pestizide

Nachteile von Bambus auf einen Blick

  • lange Transportwege (Bambus wird u. a. in Japan & China angebaut)
Unser Einweggeschirr aus Bambus

 

Palmblatt

Palmblatt beziehungsweise die Blätter von Palmen bieten ebenfalls eine tolle Möglichkeit nachhaltige Verpackungen herzustellen. Bei den Verpackungen und dem Bio Einweggeschirr aus Palmblatt werden, genauso wie bei Zuckerrohr Geschirr, Agrarreste oder genauer gesagt Überreste verwendetr um die Verpackungen herzustellen. Denn es kommen ausschließlich abgefallene Blätter der Palmen zum Einsatz und nicht extra abgeholzte Pflanzen. Um daie Verpackungen herstellen zu können, werden die Palmblätter getrocknet und über ein spezielles Verfahren so verarbeitet, dass jedes gewünschte Einweggeschirr entstehen kann.

Nach dem Gebrauch kann man Palmblatt Verpackungen durchaus auch auf dem Heimkompost verrotten lassen, sofern sie sauber ist. Eventuelle Essensreste könnten Tiere annziehen, daher ist eine Reinigung vor der Entsorgung im Garten empfehlenswert. Palmblatt ist stabil und resistend gegen Wasser und Fett. So können auch warme Speisen verpackkt und ausgegeben werden.

Vorteile von Palmblatt auf einen Blick

  • nachhaltiges Material
  • schont Ressourcen
  • kompostierbar im eigenen Garten
  • Entsorgung über Bio Tonne
  • stabil, wasserresistent & fettdicht
  • temperaturbeständig bis 100 °C
  • für die Mikrowelle geeignet

Nachteile von Bagasse auf einen Blick

  • langer Transportweg (Palmblatt wird vor allem in Asien angebaut)
Unser Einweggeschirr aus Palmblatt

Fazit

Kunden wollen sie und die Politik lässt Ihnen auch keine Wahl mehr: Nachhaltige Verpackungen sind die Zukunft für Take-Away-Betriebe. Dabei können sich Unternehmen für verschiedene Materialien entscheiden. Holz, Papier und Karton sind die altbekannten Klassiker und eignen sich für Pizzaschachteln, Einwegtaschen oder Burgerboxen.

Bio-Einweggeschirr aus Bio Kunststoff wie PLA, CPLA und Maisstärke sind innovative Alternativen für Folien, Becher und ähnliches. Weil es sich um Agrarreste handelt, ist Bagasse ein weiteres nützliches Material, das in Ihrem Betrieb nicht fehlen darf. Bambus ist die schnellwachsende Alternative zu Holz und wegen seiner Stabilität unter anderem die beste Wahl für Transportboxen.

Gut möglich, dass es in Zukunft weitere neue Vorschriften geben wird, denn der Wandel zu einer klimaneutralen und umweltfreundlichen Gesellschaft wird uns noch einiges abverlangen. Take-Away-Betriebe sollten sich daher nicht nur nach guten Alternativen für Verpackungen umsehen, sondern vor allem flexibel bleiben.

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